storia_it_file/Bild 16.jpg Unser Stand am grossen Gemüsemarkt von Corrientes. Meine Eltern und ich waren immer zusammen an unserem Stand. Sie lehrten mich (das Verkaufen)”verkaufen”. Ich Stand
immer vor der blauen Bank, um das gebundene Gemüse (pro Bund -,50 Centavos) den Marktbesuchern anzubieten. Diese Erfahrung hat mir in der Schweiz geholfen, Probleme anzupacken und zu lösen
Corrientes ca. im Jahre 1966. Meine Schwester Catia (sie hat die Hand auf unserem Hund) und ich sitzen auf dem kleinen Karren. Meine Schwester Lucy sitzt auf dem Esel, mein Bruder Luciano legt den Arm auf den Esel. Mein Bruder Josecho und meine Schwester Maria del Carmen (mit
grossem Sombrero) stehen neben dem Karren. Wie man sieht hat nur Josecho Schuhe an. Trotzdem waren wir glückliche
Kinder. Ich könnte nie meine Kindheit vergessen, da sie eine wunderbare Zeit war.
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storia_it_file/Bild 09.jpg Im August 1983, war der letzte Tag vor meiner Abreise in die Schweiz, im Garten unseres Hauses, zusammen mit meinem
Vater, eng umschlungen. Diesen Tag werde ich nie vergessen. Das traurige Gefühl, wenn südamerikanische Frauen in ein neues Land
kommen. Mein Vater war ein wundervoller Mensch, welcher nie ein Versprechen
gebrochen hat. Er hat auch nie gesagt: “Das kann ich nicht machen”.
Maria lacht mit 8 Jahren. Lernen, lernen, lernen ja, das hat mir immer Freude gemacht! Meine Leidenschaft sind Bücher. Diese Passion wird mich
bis zu meinem letzten Atemzug begleiten. Die Forschung interessierte mich immer und die produktive Erziehung ist die beste Investition in die Kinder. Das macht aus einem Volk eine grosse Nation.
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storia_it_file/image012.jpg Corriente 2010: Maria mit Ihren Brüdern und Schwestern.
Maria mit ihrem Sohn.

In meinem Leben habe ich gelernt, dass man sich durch einen festen und
starken Glauben alles erfüllen kann. Wichtig dabei ist, dass man viel Geduld hat und nicht aufgibt, egal wie lange der Weg auch ist. Eine Homage an meine geschätzten Eltern: In den ganzen Jahren meines
Studiums, voll Opfer, Tränen und Leiden, oftmals entmutigt und kraftlos weiterzumachen, dachte ich oft an meine Eltern, denn sie waren immer mein Vorbild. Die Erinnerung an ihre Opfer und Ausdauer, welche
mir das Studium erlaubten, halfen mir das Ziel, anerkannte Naturheilpraktikerin zu werden, zu erreichen. Ausserdem hielt ich so auch das Versprechen an meinen Vater ein. Diese Leidenschaft habe ich an meinen Sohn weitergegeben. Er hat den Traum der Grosseltern und Eltern bald erfüllt und wird im Jahre 2011 den
Doktortitel erwerben. Die Liebe kann alles!

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